Staedtische Galerie Ueberlingen am Bodensee

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2004

Wasser in der Kunst. Von Turner bis Nolde


Internationale Sonderausstellung
Städtische Galerie Überlingen, 22. 5. – 12. 9. 2004

„Wasser in der Kunst. Von Turner bis Nolde“ – so lautete der Titel der Sonderausstellung anlässlich des ersten Wasserfestivals am Bodensee. Unter den 50 Gemälden, Aquarellen und Skulpturen aus bedeutenden europäischen Sammlungen ragten zwei Hauptwerke von William Turner und drei Meereslandschaften von Emil Nolde heraus.

Faszination Wasser – welche Bedeutung hat der Motivschatz Wasser für die Geschichte der Kunst vom Spätmittelalter bis heute? Welche stil- und motivgeschichtlichen Entwicklungen sind erkennbar? Diese Fragen waren zentrale Aspekte der Ausstellung, deren umfangreichste Sektion unter dem Titel „Die Magie des Orts in den Augen reisender Künstler“ stand.

Zu den Leihgebern zählten unter anderem das Kunsthaus Zürich, York Art Gallery, Nationalmuseum und Nationalgalerie Budapest. Unter den Exponaten verdienten neben den Werken von Turner und Nolde auch Gustave Courbets „Schweizer Landschaft“, Charles-Francois Daubignys „Wasserfall“ und die Werke der in Paris tätigen Impressionisten und Postimpressio-nisten französischer, deutscher, englischer und ungarischer Herkunft besondere Beachtung, ebenso wie die von der Forschung neu entdeckten Reiseaquarelle der Hofkünstler König Ludwigs I., die eine Frühform der Pleinair-Malerei darstellen und atmosphärische Lichtstimmungen einfangen.

Abbildung: William Turner - "Konstanz" (1842), York Art Gallery

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