Staedtische Galerie Ueberlingen am Bodensee

Paris, Paris! Kunst und Lifestyle von der Romantik bis zur Décadence

3. Juli bis 10. Oktober 2010
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Napoleonmuseum Thurgau, Schloss & Park Arenenberg

Mehr als 120 Gemälde, Papierarbeiten, Möbel, Schmuck, Textilien und luxuriöse Gebrauchsgegenstände entführen Sie in das Paris des 19. Jahrhunderts. Die Exponate schlagen einen Bogen von der Romantik über den Impressionismus bis zur Décadence am Übergang zum 20. Jahrhundert. Auswahl und Präsentation der Werke machen Paris – die facettenreiche europäische Kulturmetropole des 19. Jahrhunderts – und den sich wandelnden Zeitgeist erlebbar.

Sie sehen Spitzenobjekte vom französischen Kaiserhof, unter ihnen Kostbarkeiten aus dem persönlichen Besitz der Kaiserin Eugénie, ebenso wie Werke von Honoré Daumier, Camille Pissarro, Edgar Degas, Henri de Toulouse-Lautrec, Wassily Kandinsky, Franz Marc und vielen anderen.

Paris entwickelte sich nach 1800 dauerhaft zur alles überstrahlenden Kulturmetropole Europas. Der französische Kaiser Napoleon III. verkündete 1852, dass Paris der Menschheit „als zweites Athen“ in Wissenschaft, Technik und Kunst den Weg weise.

Die Überlinger Sommerausstellung in der Städtischen Galerie an der Seepromenade präsentiert mehr als 120 Gemälde, Skulpturen, Arbeiten auf Papier, Mobiliar, Schmuck, Mode und Gebrauchsgegenstände. Sie zeigt den Facettenreichtum der europäischen Kulturhauptstadt des 19. Jahrhunderts von der Romantik über den Impressionismus bis zur so genannten Décadence (um 1880 bis nach 1900), die eine Brücke zur frühen Moderne schlägt. Gleichzeitig lassen die Exponate aus unterschiedlichen Kunstgattungen den sich im Verlauf des Jahrhunderts wandelnden Zeitgeist erkennen.

„Paris, Paris!“, das sind Spitzenstücke vom kaiserlichen Hof Frankreichs, wie etwa die erstmals öffentlich ausgestellten kostbaren Seidenschuhe der französischen Kaiserin Eugénie, ihr Parfumfläschchen, ihre prachtvollen Ziermöbel und die kaiserliche Reisebar.

„Paris, Paris!“, das sind groß- und kleinformatige Gemälde der Pariser Hofmaler Etienne Billet, Ernest Hébert und Franz-Xaver Winterhalter ebenso wie von Anselm Feuerbach, Franz von Lenbach und Alexej von Jawlensky.

„Paris, Paris!“, das sind Skulpturen und Plastiken von Jean-Baptiste Carpeaux und Honoré Daumier.

„Paris, Paris!“, das sind Meisterwerke auf Papier von Camille Corot, Camille Pissarro, Théodore Géricault, Edgar Degas, Henri de Toulouse-Lautrec und vielen anderen. Mit treffenden Karikaturen sind u. a. Honoré Daumier und Ferdinand Bac vertreten.

„Paris, Paris!“, das sind u. a. Frühwerke von Wassily Kandinsky, Franz Marc und Alexej von Jawlensky – seit 1911 Künstler des „Blauen Reiter“. Sie zeigen die Verbindung zwischen den Anfängen der Abstraktion und der Décadence sowie Strömungen, die sich an der Wende zum 20. Jahrhundert der Darstellung traumhaft-visionärer Botschaften zuwandten.

„Paris, Paris!“, das sind Werke von Anselm Feuerbach und Franz von Lenbach. Sie machen den Einfluss deutlich, den die Pariser Kunstszene auf deutsche Maler ausgeübt hat.

„Paris, Paris!“, das sind künstlerische Facetten der europäischen Kulturmetropole des 19. Jahrhunderts – vom 3. Juli bis zum 10. Oktober 2010 in Überlingen.



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